Smart MaaS liefert Grundlagen für die Standardisierung im Mobilitätssektor

Smart MaaS wird in der neuen Veröffentlichung “Normen und Standards für die digitale Transformation” als Normierungsinitiative erwähnt. Die Ziele und Auswirkungen des Projekts werden im zweiten Teil des Buches (“Erstellen von Normen und Standards”) dargestellt. Dieser Abschnitt umfasst, unter anderem, innovative Konsensmethoden, Entscheidungsfindung bei der Standardisierung von Unternehmen, Rolle von Open-Source-Communities bei der Standardisierung und Onlinesicherheit.

Im Kapitel “Methoden zur Konsensfindung in marktnahen Standardisierungsprozessen” zeigt Smart MaaS, wie in der Praxis der Standardisierung das primäre Ziel der einfachen Replikation und Portabilität von Systemen erreicht werden kann: „Im Ergebnis zielt das Projekt [Smart MaaS] darauf ab, MIOS (also Minimum Information Inter¬operability Standards) im Mobility Sektor zu schaffen (MMIOS) die dann z. B. für lo¬kale Plattformen und Operators in der Fläche genutzt werden können und mit den Smart-City-Topologien cross-domain interoperabel sind. Das Projekt wird auch die ge-nerischen und spezifischen API, unter anderem auf Basis FIWARE, realisieren und wird mit den Projektpartnern und assoziierten Partnern in mehreren Städten konkrete im Testbetrieb umsetzen. Bei der späteren kommerziellen Implementierungen werden PPIs und PCP Verfahren dann hilfreich sein, die lokale Adaption technisch geschickt umzusetzen.“ (i)

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(i) Olaf-Gerd Gemein (2019). 5. Methoden zur Konsensfindung in marktnahen Standardisierungsprozessen: Pivotal Points of Interoperability. In Axel Mangelsdorf, Petra Weiler (Eds.), Normen und Standards für die digitale Transformation: Werkzeuge, Praxisbeispiele und Entscheidungshilfen für innovative Unternehmen, Normungsorganisationen und politische Entscheidungsträger (pp. 56–68). Berlin, Boston: De Gruyter.